In juristischen Klausuren musst du alle aufgeworfenen Rechtsfragen ansprechen. Dies setzt voraus, dass du zugleich auch mögliche Lösungen ansprichst und diese in der gebotenen Kürze (verkürzter Gutachtenstil oder Feststellungsstil) entsprechend ablehnst. Dies ist für viele paradox, aber du sollst einen Sachverhalt unter allen möglichen denkbaren Aspekten untersuchen und dies schließt ein, dass du andere Lösungsansätze begründet ablehnst. Der Grat zwischen "gut gesehen" und "fernliegend" ist dabei schmal. Du sollst keine Lösungen anprüfen, die in dem Sachverhalt nicht naheliegend sind.…

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Modul 4: Die Prädikatsklausur

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In juristischen Klausuren musst du alle aufgeworfenen Rechtsfragen ansprechen. Dies setzt voraus, dass du zugleich auch mögliche Lösungen ansprichst und diese in der gebotenen Kürze (verkürzter Gutachtenstil oder Feststellungsstil) entsprechend ablehnst. Dies ist für viele paradox, aber du sollst einen Sachverhalt unter allen möglichen denkbaren Aspekten untersuchen und dies schließt ein, dass du andere Lösungsansätze begründet ablehnst.

Der Grat zwischen "gut gesehen" und "fernliegend" ist dabei schmal. Du sollst keine Lösungen anprüfen, die in dem Sachverhalt nicht naheliegend sind. Gleichzeitig sollst du aber Lösungen, die möglich sind (und bei denen du das ggf. sogar weißt) in der gebotenen Kürze ablehnen. Wichtig ist auch hier die entsprechend korrekte Schwerpunktsetzung!

Mandantenperspektive

Dies bereitet dich in juristischen Klausuren auf eine konkrete Mandantenberatung vor. Du musst einem potenziellen Mandaten die Antwort geben können, warum ein bestimmter Lösungsansatz gerade nicht funktioniert.